Damit der Rheumatologe eine möglichst genaue Diagnose stellen kann, ist es wichtig, so genau wie möglich über die Beschwerden Auskunft zu geben. Unter anderem kann der Arzt Folgendes wissen wollen:

  • Sind weitere Familienmitglieder von rheumatoider Arthritis oder einer anderen chronisch entzündlichen Rheumaform betroffen?
  • Welche Gelenke sind betroffen?
  • Wandert die Erkrankung von Gelenk zu Gelenk?
  • Wann traten zum ersten Mal Gelenkschwellungen auf?
  • Wann treten die Gelenkschmerzen auf (unter Belastung, in Ruhe, Wärmeeinfluss, Kälteeinfluss etc.)
  • Leiden Sie unter Morgensteifigkeit?

Zusätzlich zu diesen Fragen wird der Rheumatologe einen Rheumastatus erheben. Dies ist eine eingehende klinische Untersuchung von sämtlichen Gelenken. Anhand dieses Rheumastatus kann der Rheumatologe die Differenzierung Arthritis versus Arthrose versus Weichteilrheumatismus eindeutig festlegen. Diese klinische Untersuchung (Rheumastatus) ist entscheidend für die Diagnose! (Siehe auch: Wie wird rheumatoide Arthritis diagnostiziert?)  Es braucht viel Erfahrung und Wissen, um aus all diesen Bausteinen die richtige Diagnose zu erstellen.

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